5 Fehler auf Instagram vermeiden

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Fehler auf Instagram? Fragst du dich jetzt: Was kann ich beim posten von Bildern auf Instagram falsch machen?
Instagram ist viel mehr als einfach nur Bilder und Videos zu veröffentlichen… Es gehört auch eine gute Profil-Seite und abwechslungsreiche Beiträge dazu. In diesem Artikel teile ich ganz grundlegendes Wissen, das du beachten solltest, wenn du mit deinem Business auf Instagram bist, mit dir.

5 Fehler auf Instagram, die du vermeiden solltest

Fehler 1: Das Namensfeld

Das Namensfeld ist sehr wichtig für die Suchfunktion auf Instagram. Häufig sehe ich, dass hier einfach der Benutzername noch einmal wiederholt wird. Damit verschenkst du wertvollen Platz, um auf dich und dein Businessthema aufmerksam zu machen.

Wenn dein Name bereits in deinem Accountnamen/Benutzernamen vorkommt, dann weiß ich, wie du heißt. Nutze die 30 Zeichen im Namensfeld, um wichtige Keywords rund um dein Business und deine Zielgruppe zu platzieren, damit dein Account auch über die Suchfunktion anderen Nutzern angezeigt wird.

Ist dein Accountname dein Firmenname, dann schreibe bitte deinen Vornamen in das Namensfeld (plus die wichtigsten Keywords). Auf Instagram wird geduzt und so weiß ich sofort, mit wem ich es hier zu tun habe. Wenn ich dir eine Nachricht schreiben möchte, kann ich dich direkt anreden – und das ist viel persönlicher.
Oder: Vielleicht fällt dir gerade mein Accountname nicht ein, aber du erinnerst dich, dass ich Sonja heiße? Dann findest du mich über die Suche auf diese Weise schneller.

Zur Erinnerung

  • Benutzername: gibt es nur einmal auf Instagram und ist mit @ verlinkbar; ist dein Accountname
  • Name: steht in fetter Schrift in der ersten Zeile deines Profils
Fehler auf Instagram

Fehler 2: Die Biografie / der Steckbrief

Schreibe hier nicht irgendwas rein. Du hast zwischen 3 und 7 Sekunden Zeit, um einen Interessenten zu überzeugen – mit deiner Bio und deinem Profilbild. Andernfalls geht die Person wieder von deinem Profil weg, ohne auf „folgen“ geklickt zu haben. Wie schade, wenn du dieses Feld nicht ausfüllst oder dir keine Gedanken dazu machst.

Verwende in den 150 Zeichen, die dir für deine Bio zur Verfügung stehen, keine Hashtags und verlinke nicht zu anderen Accounts. Das führt sofort wieder von deinem Profil weg (vielleicht bevor die Person deinem Account folgt).

Schreibe deinen Steckbrief nicht auf Englisch, wenn deine Beiträge auf Deutsch geschrieben sind und deine Zielgruppe Deutsch spricht. Internationale Follower können mit deinen Beiträgen wahrscheinlich wenig anfangen.

Schreibe in der Sprache deiner Zielgruppe, und zwar konsequent in der Bio und in deinen Beiträgen.

Fehler 3: Story Highlights

In den Story-Highlights kannst du einige deiner Storys thematisch sammeln und so länger als 24 Stunden sichtbar machen. Mit Highlights kannst du etwas über dich erzählen. Das ist für neue Follower interessant, denn hier sind deine wichtigsten Storys gesammelt.

Ich empfehle dir folgende Highlights:

  • Über mich (wir alle sind etwas neugierig)
  • dein Angebot (du bist mit deinem Business nicht zum Spaß hier)
  • Kundenstimmen (bauen Vertrauen auf)
  • Häufig gestellte Fragen
  • Tipps

Erstelle nicht zu viele Highlights, denn die schaut sich wahrscheinlich keiner durch. Highlights (also ausgewählte Storys) sollen deinen Lesern/Zuschauern Mehrwert bieten. Packe nicht zu viele Storys in ein Highlight, denn die älteste Story steht immer an Anfang des Highlights.

Halte deine Highlights aktuell. Selbst wenn sich eigentlich nichts geändert hat, ist ein Highlight, das 100 Wochen alt ist, nicht überzeugend. Erstelle dann mal wieder eine neue Story zu dem Thema, die in passende Highlight kommt und entferne die alten Storys.

Für mehr Infos klick mal hier: Was sind Instagram Highlights?

Fehler 4: Dein Feed

Eine farblich wilde Ansammlung von Fotos und Videos, im schlimmsten Fall noch privat und geschäftlich vermischt… das ist nicht überzeugend. Wähle auch auf Instagram für dein Business ein einheitliches Erscheinungsbild.

Hast du dir schon Firmenfarben ausgesucht (z.B. für dein Logo)? Dann nutze sie. Wenn du viel mit Fotos in deinen Beiträgen arbeitest, achte auf einen einheitlichen Look. Bei Fotos kannst du immer wieder den gleichen Filter oder dasselbe Preset nutzen.

Oder du nutzt ein Gestaltungstool wie Canva und gibst deinen Fotos dort einen farblichen Rahmen (Hintergrund). Dann halten deine Farben deine Fotos zusammen und dein Feed wirkt ruhiger.

Das ist alles nicht in Stein gemeißelt und darf sich weiterentwickeln. Dabei musst du dich nicht in sogenanntem Feed-Design verkünsteln. Nutze deine Zeit lieber für einen neuen Beitrag.
In diesem Artikel habe ich schon meine Meinung dazu geschrieben: Instagram-Profil mit Wiedererkennungswert

Deine Beiträge müssen einen Wiedererkennungswert haben, damit sie im Newsfeed deiner Follower sofort auffallen („Ah… ein Beitrag von XYZ. Den will ich unbedingt anschauen/lesen.“).

Fehler 5: Beitragsarten immer gleich

Wenn du immer nur ein Foto teilst, dann bist du damit wahrscheinlich schnell fertig, aber es ist auch etwas langweilig. Nutze die verschiedenen Beitragsarten von Instagram für Abwechslung. Das macht es für deine Community interessanter.

Ein Beitrag mit nur einem Foto ist auf Instagram sehr kurzlebig. Mehr Aufmerksamkeit erhältst du mit einem Carousel-Beitrag. Der Carousel-Beitrag besteht aus 2 – 10 Bildern, die man wie eine kleine Präsentation durchwischen kann. Hier kannst du dein Wissen zeigen oder eine Geschichte erzählen.

Und wieder: der Mensch ist neugierig und möchte wissen, was auf den anderen Bildern zu sehen ist. Und wischt sich durch die Beitragsbilder und beschäftigt sich so länger/intensiver mit deinem Beitrag.

Instagram setzt immer mehr auf Video-Inhalte – allem voran Reels, welche unterhaltsam oder lehrreich sein können.

Live gehen bringt dich in den direkten Austausch mit deiner Community. Und hinterher kannst du das Live als Video veröffentlichen.

Der Mix macht es, denn nicht alle Nutzer ticken gleich. Trau dich auch mal etwas Neues auszuprobieren.

Zusammenfassung: Vermeide diese 5 Fehler

  1. Das Namensfeld ist nicht für die Instagram-Suche optimiert.
  2. Der Steckbrief enthält keinen Text oder ist auf Englisch geschrieben.
  3. Keine Story-Highlights oder zu viele, die keinen Mehrwert bieten
  4. Unharmonische Gestaltung deiner Beiträge, die deinen Feed unruhig/unprofessionell wirken lassen.
  5. Keine Abwechslung bei deinen Beitragsformaten.

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Ilka Kind

    Liebe Sonja,

    Ui, ich mache direkt mehrere Fehler, die du aufgelistet hast! Danke fürs Augenöffnen. Ich möchte im September meinen Auftritt umbauen und werde dann gerne deine Tipps anwenden.

    Viele Grüße
    Ilka

    1. Sonja

      Liebe Ilka,
      Schritt für Schritt geht es voran. Wenn du es gerne richtig ausführlich lernen möchtest, dann komm auf die Warteliste für Grundlagen einfach erklärt (Start Mitte August, damit du dann im Herbst richtig loslegen kannst 😉 ).

      Liebe Grüße
      Sonja

  2. Dankeschön, liebe Sonja, das macht mir Mut, meinen Business-Account vielleicht doch wieder zu reaktivieren.
    Herzliche Grüße
    Sabine

    1. Sonja

      Das freut mich, liebe Sabine.
      Liebe Grüße, Sonja

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